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GiroCode auf der Rechnung: QR-Code zum Bezahlen kostenlos erstellen

Stand: 19.09.2026

Zahlendreher in der IBAN, vergessene Rechnungsnummer im Verwendungszweck, falscher Betrag – die meisten Zahlungsprobleme entstehen beim Abtippen. Der GiroCode löst das: Der Kunde scannt den QR-Code mit seiner Banking-App, die Überweisung ist fertig ausgefüllt, er gibt nur noch frei.

Was ist der GiroCode?

Technisch ein EPC-QR-Code nach dem Standard des European Payments Council. Er funktioniert mit den Apps praktisch aller deutschen Banken und Sparkassen und im gesamten SEPA-Raum. Im Code stehen:

Inhalt Beispiel
Empfänger Max Mustermann Webdesign
IBAN (BIC optional) DE89 3704 0044 0532 0130 00
Betrag in Euro 1.802,85
Verwendungszweck Rechnung RE-2026-0001

Mehr nicht – keine Kundendaten, keine Verbindung ins Internet. Der Code ist nur eine maschinenlesbare Schreibweise dessen, was ohnehin auf der Rechnung steht.

Was bringt er?

GiroCode und E-Rechnung – passt das zusammen?

Ja, und zwar gut. Die strukturierten Zahlungsdaten stehen bei der E-Rechnung ohnehin im XML (Zahlungsangaben BG-16, IBAN in BT-84) – Buchhaltungssoftware liest sie von dort. Der GiroCode ergänzt das für alle, die per Smartphone bezahlen: kleine Betriebe, Vereine, Privatkunden. Er sitzt auf dem sichtbaren Teil der ZUGFeRD-PDF und verändert die eingebetteten Rechnungsdaten nicht.

So kommt der Code auf Ihre Rechnung

Im NurRechnung-Formular ist die Option „QR-Code zum Bezahlen per Banking-App (GiroCode)" standardmäßig aktiv. Der Code wird aus Ihren Angaben erzeugt – Name, IBAN, Zahlbetrag, Rechnungsnummer – und neben die Bankverbindung gedruckt. Sie müssen nichts weiter tun.

Er wird automatisch weggelassen, wenn er keinen Sinn ergibt:

Bei einer Schlussrechnung enthält der Code den offenen Restbetrag, nicht den Gesamtbetrag.

Und bei Skonto?

Der Code enthält immer den vollen Zahlbetrag. Banking-Apps lassen den Betrag vor der Freigabe ändern – wer Skonto zieht, passt ihn dort an.

Sicherheitshinweis für Zahlende

Ein QR-Code lässt sich nicht mit bloßem Auge lesen. Prüfen Sie deshalb in der Banking-App Empfängername und IBAN, bevor Sie freigeben – vor allem, wenn eine Rechnung unerwartet kommt oder die Bankverbindung eines bekannten Lieferanten plötzlich anders lautet. Im Zweifel beim Absender über einen bekannten Kontaktweg nachfragen.

Kurz gefragt

Brauche ich eine Genehmigung meiner Bank? Nein. Der Code beschreibt eine gewöhnliche Überweisung.

Funktioniert das auch ausgedruckt? Ja – der Code ist als Vektorgrafik eingebettet und bleibt auch auf Papier scharf.

Steht der Code auch in der XRechnung (XML)? Nein, eine reine XML-Datei hat kein Druckbild. Dort stehen dieselben Zahlungsdaten strukturiert; der Viewer zeigt sie an.

Formathilfe, keine Rechts- oder Steuerberatung.